Kaiser Karl V. wollte eine christliche Universalmonarchie errichten, die den Globus umspannen sollte. Er kämpfte um die Krone, bezahlt dafür alle einflussreichen Männer und wurde dennoch der erste Kaiser, der abdankte – zermürbt von den Schwierigkeiten, ein zu großes Reich zu regieren, von zahllosen Schlachten gegen Feinde, innen wie außen, und enttäuscht vom Sieg der Protestanten. Sein Ideal ließ sich nicht verwirklichen.

Das Centre Charlemagne rückt in seiner Ausstellung „Der gekaufte Kaiser – Die Krönung Karls V. und der Wandel der Welt“ die Krönung Karls V. in Aachen zum deutsch-römischen König in den Blickpunkt – den prunkvollen Aufstieg und tiefen Fall des ersten globalen Imperiums.

Prof. Frank Pohle, Leiter des Centre Charlemagne und Kurator der Ausstellung, fungiert im Beitrag als Experte.

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