Im Jahr 1520 reisen zwei bedeutende historische Persönlichkeiten nach Aachen: Karl V., der im Dom feierlich
zum König gekrönt werden soll, und Albrecht Dürer, einer der größten Künstler seiner Zeit. Dürer will den
frisch gekrönten König und „erwählten römischen Kaiser“ dazu bewegen, die Zahlung seiner Leibrente
fortzuführen, die er mit dem Tod Kaiser Maximilians I. eingebüßt hat.
Exakt 500 Jahre später, am Jahrestag der Krönung Karls V., eröffnet das „Centre Charlemagne – Neues
Stadtmuseum Aachen“ die Ausstellung „Der gekaufte Kaiser – Die Krönung Karls V. und der Wandel der
Welt“. Als erster Teil einer Ausstellungstrilogie, die im Ludwig Forum für Internationale Kunst und im
Suermondt-Ludwig-Museum ihre Fortsetzung finden wird, ist die Schau dem prunkvollen Aufstieg und tiefen
Fall des ersten und letzten Universal-Kaisers gewidmet.
Die Ausstellungstrilogie „Dürer – Karl V. – Aachen“ wird in drei Etappen gezeigt, wobei das „Centre
Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen“ die erste Station im Dürer-Jahr 2020/2021 ist.